Kurzer Zwischenstopp in der Dampfsauna

25.08.2018: Abu Dhabi

Im Flugzeug freuen wir uns noch auf die Wärme, dann folgt der Hitzeshock: 44 Grad im Schatten. Es gibt aber gar keinen Schatten, dafür ist es schwül und es weht kein Lüftchen. Wir laufen an der menschenleeren Strandpromenade entlang und merken schnell, dass die Entfernungen hier nicht fußläufig zu überwinden sind. Natürlich haben wir zu wenig Wasser dabei und eine Bar lässt sich weit und breit nicht finden. Nach fast einer Stunde haben wir einen kleinen Supermarkt erreicht, der u.a. kaltes Wasser verkauft. Selbst ich freue mich darüber, obwohl klares Wasser eigentlich nicht auf meiner Getränkekarte steht („Wasser ist für Tiere.“). Wir laufen weiter zu einer Shoppingmall, da dort unser Hop-On/Off-Bus startet. In der Zwischenzeit laufen wir durch die Mall und frieren. Grrr.

Dann kommt der Saunabus und wir fahren den ganzen Tag durch die Stadt. Unser Nachtflug setzt uns etwas zu und wir nicken immer wieder ein bei der meditativen Zwischenmusik. Sehr beeindruckend ist die riesige Scheich-Zayid-Moschee, die größte der Vereinigten Arabischen Emirate. Ich bekomme am Eingang eine Abaya übergestülpt und Klaus muss unsere Bananen abgeben, weil die nicht mit reindürfen. Die Abaya über Hose und Hemd hält mich auch in der Moschee schön warm. 🙂

Wir fahren weit raus bis zur Ferrari-World. Das Gebäude ist sehr stylisch, aber wer hier ein Ferrari-Museum erwartet, der hat Pech gehabt. Das ganze Gelände ist ein überdimensionaler Vergnügungspark und hat soviel mit Ferrari zu tun wie das Westfalenstadion mit Signal-Iduna. Auf der Rückfahrt mit dem Bus können wir die Kommentare vom Band allmählich nicht mehr hören. Alles ist irgendwie größer, höher, weiter, schöner, blauer, besser, teuerer … als anderes andere in der Welt. 

Zurück in Hotelnähe finden wir einen Liquorstore in einer dunklen Ecke, der Eingang ist kaum sichtbar, alle Fenster sind mit schwarzer Folie zugeklebt. Es laufen ständig Leute mit Tüten rein und raus. Drinnen ist das Bier-, Wein-, und Schnapsparadies – endlich! 🙂

In einer Bar treffen wir einen Mann aus Abu Dhabi und weil er ein Düsseldorf-T-Shirt trägt, wird er natürlich von uns angesprochen. Er war schon ein paar Mal in Deutschland und zeigt uns Fotos von Dortmund, seinem Besuch im Stadion und seinen deutschen Freunden. Wir freuen uns über unsere deutschen Freunde (Beck’s und Krombacher) und unterhalten uns eine Weile mit ihm.

Da die Preise hier wie fast alles exorbitant sind, bereiten wir das Frühstück selbst im Zimmer zu.

4 Gedanken zu „3. Abu Dhabi

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